Impressum
Ein Projekt der
NEUFERT-STIFTUNG
Bauhaus-Universität Weimar
Bauhaus.TransferzentrumDESIGN e.V.
gefördert durch das
Thüringer Kultusministerium
PROJEKTLEITUNG
Bauhaus.TransferzentrumDESIGN e.V.
KONZEPT
Dipl. Ing. Gregor Sauer |
Bauhaus.TransferzentrumDESIGN e.V.
Dipl. Ing. Ulrich Wieler | Arge UmbauStadt
Dr. Christiane Wolf | Archiv der Moderne
WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG
Gernot Weckherlin, Ulrich Wieler
PROJEKTKOORDINATION
Dipl. Ing. Dominique Turzer
KÜNSTLERISCHE GESTALTUNG
Dipl. Ing. Daniel Guischard
AUSFÜHRUNG
Bauhaus.TransferzentrumDESIGN e.V.,
Thomas Schoenen, Dipl. Des. Jan Rößler,
Dipl. Des. Christian Böhme, Wasilij Grod,
Holger Eichinger, Lars Reinhardt,
Dipl. Ing. Gregor Sauer, Dipl. Ing. Sven Müller,
Dipl.-Ing. Daniel Reisch, Maria Schoenen, Jörg Töpfer, Marlu Müller-Ortloff
Dipl. Ing Dominique Turzer und tausend Dank für die spontane Hilfe
an alle Diplomanden aus der Thälmann-Straße
PLANUNG GARTEN
Marcus Hamberger | freiraumpioniere
AUSFÜHRUNG GARTEN
Pierskalla begrünt GmbH | Bad Berka
GRAFIK
Dipl. Des. Nora Kreißl
INNENRAUM FOTOGRAFIE
Mathias Schmitt, Micha Ott | DasSCHMOTT
INHALTLICHE BERATUNG
Dr. Christiane Wolf | Archiv der Moderne
BESONDERE UNTERSTÜTZUNG
vor und während der Eröffnung erfuhren wir
durch das Bauhaus09-Team, wir danken:
Christiane Linsel
Jörg Dietrich
Sina Berst
Katharina Kummer
KÜNSTLERISCHE INTERVENTIONEN
1:1 Workshop« | Bauhaus-Universität Weimar
KOORDINATION
Kathi Stertzig, Daniel Reisch
ENTWURF UND REALISIERUNG:
Christof Grumpelt, Nirit Aslan,
Malgorzata Tatoj, Jana Sedlacik, Wassili Grod,
Viola Ahrensfeld, Fabian Schnippering,
Anna Gerometta, Hans Rinshofer, Joerg Wolf,
Eva Hartmann, Agnes Eigminaité, Fabian
Schnippering, Chris Grabow, Paul Winkler,
Madlen Krippendorfer, Fabian Killian
Ausstellung und Garten. Öffnungszeiten: Mo-Fr. 9-15 Uhr
Ab 27. Juni 2009 Freigelände zwischen Neufert Haus und Neufert-Box
Zwischen Autobahn und der Stadt Weimar liegt nahezu vergessen ein experimentelles Gebäude der Moderne, das Wohnhaus Ernst Neuferts. Errichtet in nur sechs Wochen steht das Haus gleichermaßen für eine rationalisierte Holzbaumethode nach amerikanischem Vorbild als auch für die Anwendung einer Maßordnung im Raster von 10 x 10 Metern. Dabei kam die von ihm in Weimar gelehrte Methode der „Schnellbauweise“ zum Einsatz. Als Prototyp und „ausgezeichnetes Beispiel der ‚gemäßigten Moderne’“ (Prigge Hg. 1999) sagt dieser frühe Bau Neuferts viel aus über sein Werk als Architekt und Autor des berühmten Handbuches für Architekten, der „Bauentwurfslehre“ (1. Aufl. 1936; 39. Aufl. 2009).
Das Bauhaus.TransferzentrumDESIGN e.V. ist im Neufert-Haus beheimatet und konzipiert anlässlich des 80-jährigen Jubiläums seiner Erbauung im Garten des Neufert Hauses eine Ausstellung in Kooperation mit der NEUFERT-STIFTUNG. Im Mittelpunkt der Schau, die im Rahmen des Bauhaus-Jubiläums gezeigt wird, stehen das Haus und der Garten, die beide ein Abbild des Neufert’schen Planungswillen waren. Sein Haus und das bewusst als Selbstversorgergarten gestaltete Umfeld sollten beispielhaft sein. So wurde das Anwesen in Gelmeroda auch in die Beispielsammlung seiner „Bauentwurfslehre“ aufgenommen.
Ziel der Ausstellung ist, am Ort seines Wirkens verschiedene Perspektiven auf Ernst Neufert und seine Schaffenszeit in Thüringen zu geben. Dabei werden drei Vermittlungswege beschritten. Ein erhobener Holzsteg wird vom Hauptweg in die Tiefe des Grundstücks und in einer Folge von Tafeln ins Thema einführen. Hier werden Aspekte um Neufert, seine Biografie, das Neufert Haus und sein Werk in Bildern, Planreproduktionen und Texten erörtert. Dieser Pfad wird nicht nur die geschichtliche Dimension des Gebäudes ausloten, sondern auch einen konkreten Einblick in das Haus und seine innenräumliche Gestaltung aufzeigen. Im weitläufigen Außenbereich wird mittels eines „Gartenfensters“ ein Teilausschnitt der heute verschwundenen Neufert’sche Gartenplanung von 1929 rekonstruiert. Dieses Stück soll ungefähr jene Größe haben, welche heute zur Selbstversorgung einer Person angesetzt wird. Die Wiese im Westen des Neufert Hauses, auf der nach seinem Plan ein Sportplatz vorgesehen war, wird mit vereinzelten Holzplateaus besetzt. Diese Plattformen nehmen als Ausstellungs- und Arbeitsinseln aktuelle Studentenarbeiten der Bauhaus-Universität Weimar auf. Damit werden Ideen Neuferts in einer aktuellen Interpretation neu verständlich.



