Impressum
wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. habil. Max Welch Guerra
Bauhaus-Universität Weimar
Ausstellungs-Realisierung
Bauhaus.TransferzentrumDESIGN e.V.
Gesamtkoordination & Konzept
Dipl.-Ing. Gregor Sauer · BTD
Dipl.-Ing. Ulrich Wieler · UmbauStadt
Projektkoordination
Dipl.-Ing. Dominique Turzer · BTD
Produktgestaltung
Dipl.-Des. Jan Rössler · janroessler:design
Dipl.-Ing. Gregor Sauer · BTD
Grafikdesign & Umsetzung
Dipl.-Mediengestalterin Christiane Schmidt · schmidt9.net
Dipl.-Des. Daniel Schmidt · schmidt9.net
SoundFrottage
Dipl.-Mediengestalter Marc Sauter
Ausführung
rung Bauhaus.TransferZentrumDESIGN
Dipl.-Des. Jan Rössler · Dipl.-Des. Christian Böhme · Lars Reinhardt
Dipl.-Ing. Sven Müller · Wassilij Grod · Holger Eichinger
Dipl-Ing. Marlu Müller-Ortloff · Dipl.-Des. Robert Waldmann
Texte
Dipl.-Journ. Birgit Ludwig
Dipl.-Ing. Michael Bräuer
Dipl.-Ing. Thomas Breyvogel
Theresa Dietl, B.A. und Dipl.-Ing. Bernd Kellner
Forschungsgruppe Bad Langensalza
Bauhaus-Universität Weimar:
Dipl.-Ing. Caroline Kauert · Dipl.-Ing. Ulla Schauber,
Prof. Dr. Max Welch Guerra · Dipl.-Geogr. Britta Trostorff
Koordination Inhalte
Dipl. Mediengestalterin Katja Bose
Das Besondere und Lehrreiche an Bad Langensalza sind nicht etwa im Thüringer Vergleich extreme Probleme oder einmalige Qualitäten, sondern ist die Konsequenz, mit der diese Kleinstadt (ca. 18.700 Einw.) die Möglichkeiten einer aktiven, ja selbstbewussten und langfristig orientierten Stadtentwicklungspolitik genutzt hat. Nach bald 20 Jahren einer solchen Politik sind die Ergebnisse weitgehend sichtbar, auch da, wo die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Ein weiterer landespolitischer wie fachwissenschaftlicher Beweggrund, Bad Langensalza zum Gegenstand einer eingehenden Untersuchung zu machen, ist der Kontrast zu Leinefelde, der mittlerweile international bekannten Pilotstadt des erfolgreichen Rückbaus. Zwar finden wir in Bad Langensalza ebenfalls eine eindeutige Konstellation aus demographischem Rückgang mit Alterung und Deökonomisierung, hier ist der Rückbau von Wohnungen jedoch ein völlig untergeordnetes Feld der Stadtentwicklung. In Bad Langensalza bilden der Umgang mit dem historischen Städtebau, die planerischen Lösungen für die Brachflächen, die Verkehrsplanung sowie die Grün und Freiraumplanung innerhalb wie außerhalb der eigentlichen Stadt aus unserer Sicht bisher Schlüsselfelder der städtebaulichen und planerischen Stadtentwicklung. Möglich wurde das durch eine frühe und konsequente Profilierung der Stadt auf die Funktion einer Kurstadt. Auffällig ist ebenfalls eine sehr frühe Eingemeindungspolitik sowie, dass die Stadt es verstanden hat, einen kompakten Siedlungskörper zu halten. Die Besonderheiten der Stadtentwicklungspolitik Bad Langensalzas vollziehen wir in einer Weise nach, die für externe Fachleute ebenso erkenntnisbringend sein wird wie verständlich und anziehend für die lokale Bevölkerung wie für sonstige Besucher ohne besondere Vorbildung. Unsere Arbeit liefert zum einen Material für eine Ausstellung, die teilweise in der Stadt stattfindet und dort bleiben, teilweise aber auch als Wanderausstellung durch die Lande ziehen soll. Zum anderen entsteht daraus ein Buch (etwa 240 S.), das mit einer stärkeren Verbindlichkeit argumentiert und dennoch mit dem Charakter eines Katalogs dazu einlädt, darin zu blättern.
[aus dem Konzeptpapier zur Ausstellung, Prof. Max Welch Guerra]
Im Rahmen des Landesprojektes „Mensch, Natur und Städtebau 2009“ ist ab dem 2. Mai 2009 in Bad Langensalza eine dreiteilige Ausstellung zu sehen, die vom Bauhaus.TransferzentrumDESIGN gestaltet wurde. Die „Forschungsgruppe Bad Langensalza“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Max Welch Guerra hat im Rahmen eines Forschungsauftrages an die Bauhaus Universität Weimar dazu die Inhalte erarbeitet.



